Egal ob Zahnkorrekturen, größere Operationen oder eine spezielle Kur – nicht immer deckt die Krankenkassa den gesamten Betrag von medizinischen Behandlungen ab. Oftmals sind die verbleibenden Kosten sehr hoch. Damit die Entscheidung für oder gegen eine Behandlung nicht an den Finanzen scheitert, können Konsumkredite in Betracht gezogen werden. Wir haben dazu die wichtigsten Punkte zusammengefasst.

Was ist ein Gesundheitskredit?

Manche Kredite haben einen speziellen Zweck. Das beste Beispiel dafür sind Auto- oder Immobilienfinanzierungen. Hierbei handelt es sich um Kredite mit einem reellen Gegenwert (das Auto oder die Immobilie, die gekauft wird). Das bedeutet, dass die Bank oder der Kreditgeber im Gegenzug für die Finanzierung eine konkrete Sicherheit erhält. Dadurch ergeben sich zumeist günstigere Zinssätze. Sollte es zu Zahlungsausfällen kommen, kann auf diesen Gegenwert zurückgegriffen werden. Einen „Gesundheitskredit“ mit konkretem Verwendungszweck gibt es hingegen nicht. Wie in vielen anderen Fällen handelt es sich um einen Kredit zur freien Verwendung. Hierbei kann das geliehene Geld flexibel für jeden erdenklichen Zweck eingesetzt werden, wie z. B.:

  • Zahnarzt- oder Krankenhausrechnungen

  • Augenlaser-OPs

  • Alternative Behandlungen

  • Kosmetische Eingriffe

  • Privat-Kuren oder ähnliche Reha-Leistungen

  • Private Pflege

  • Medizinische Vorrichtungen und Spezialgeräte

Muss ich bei einem Gesundheitskredit den genauen Zweck angeben?

Ein Verwendungszweck muss bei Konsumkrediten nicht zwingend angegeben werden. Das ist vorteilhaft – gerade, wenn es um eine höchst sensible Angelegenheit wie die persönliche Gesundheit geht. Wichtig ist jedoch: Die Bank erhält bei Gesundheitskrediten keinen Gegenwert als Sicherheit für die Finanzierung. Um trotzdem optimale Kredit-Konditionen zu erhalten, ist transparente Kommunikation in jedem Fall sinnvoll.

Was muss bei einem Gesundheitskredit beachtet werden?

Wer über eine Finanzierung zu Gesundheitszwecken nachdenkt, sollte sich zuallererst folgende Frage stellen: Ist die Behandlung bzw. die medizinische Anschaffung akut notwendig oder kann sie noch warten? Sollte es sich um einen nicht zwingenden Eingriff handeln, kann es auch ratsam sein, das Geld dafür zuerst anzusparen. In anderen Fällen kann auch ein wohl überlegter Kredit weiterhelfen.

Kostenplanung für den Gesundheitskredit

Ist die Entscheidung für einen Finanzierung gefallen, steht wie bei jeder Kreditaufnahme die Kostenrecherche an erster Stelle. Dabei geht es vor allem um die Gesamtkosten des medizinischen Eingriffs oder der Anschaffung. Dazu zählen nicht nur die Haupt-, sondern auch etwaige Nachbehandlungen. Diese sollten ebenfalls berücksichtigt werden, denn sie können zu deutlich höheren Kosten führen. In einem weiteren Schritt müssen die monatlichen Fixkosten berechnet werden, damit ersichtlich ist, wie hoch die Kreditrate sein darf. Im Rahmen dessen stellen sich folgende Fragen: 

  • Welche Kosten fallen pro Monat an (Miete, Versicherungen, etc.)?

  • Welcher Betrag bleibt zur freien Verwendung über?

  • Wie hoch darf die monatliche Fixkostenbelastung inkl. Kredit maximal werden?

Diese Überlegungen geben Auskunft darüber, wie hoch ein Kreditbetrag ungefähr sein darf. Ist all das geklärt, folgt die Auswahl des Finanzierungspartners.

Wo finde ich den passenden Gesundheitskredit?

Genau wie bei Immobilienfinanzierungen bieten Banken auch bei Kleinkrediten für Gesundheitszwecke unterschiedliche Zinssätze und Konditionen an. Aus diesem Grund lohnt es sich in jedem Fall mehrere Angebote miteinander zu vergleichen, um die passende Finanzierung zu finden. Besonders einfach geht das über die Lendo-Vergleichsfunktion. Mit einer Anfrage können konkrete Finanzierungsoptionen von mehreren Bankpartnern eingeholt und reelle Konditionen miteinander verglichen werden. Wie attraktiv ein Angebot ist, hängt unter anderem von der eigenen Kreditwürdigkeit, der Kredithöhe und der gewünschten Laufzeit ab.

Fazit

Ob Privat-Kuren, Zahnkronen oder chirurgische Eingriffe: Fallen hohe medizinische Kosten an, können diese schnell das Konto überlasten. Auch wenn die Krankenkassa diverse Behandlungen (teilweise) übernimmt, kann es sein, dass Ärzte andere Methoden oder Materialien empfehlen, denen die Kassen nicht zustimmen. Mithilfe eines Gesundheitskredits kann die Behandlung in diesen Fällen optimiert werden, ohne dass finanzielle Engpässe entstehen. Allerdings steht bei der Finanzierung von Gesundheitsmaßnahmen immer die Verhältnismäßigkeit im Fokus. Die Frage „Ist der konkrete medizinische Eingriff tatsächlich notwendig oder nicht?“ sollte darum nie unbeantwortet bleiben.

Jahre

Ungefähre Kosten

289.00 € / monat

Unverbindliches Rechenbeispiel: Laufzeit 5 Jahre. Kreditbetrag 15 000 €. Monatliche Rate 289.00 € (60 Monate). Sollzinssatz 5.9 % (Fix-Zinssatz). Effektivzinssatz 6.04 % p.a. Gesamtbetrag: 17 361 €. Die tatsächlichen Konditionen sind abhängig von Ihrer Bonität sowie von der von Ihnen gewählten Bank. Rückzahlungszeitraum 1-10 Jahre. Zinsspanne effektiv: 2,90% - 29,90%.

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